Milliliter rein, Gramm in den Kosten
Chitubox und Lychee zählen Volumen, denn Volumen ist, was ein Modell hergibt. Harz kauft man nach Kilogramm. Die Brücke ist die Dichte — etwa 1,1 g/ml bei Standardharz, bei allem Ungewöhnlichen steht sie auf dem Etikett.
Dreißig Milliliter sind also rund dreiunddreißig Gramm. Wer 30 in einen Rechner tippt, der in Gramm denkt, zahlt für dreißig — bei diesem Druck und bei jedem Angebot danach.
Waschzubehör ist keine Maschinenwartung
Alkohol, Handschuhe, Papier, ein Filter: All das wird pro Druck verbraucht, nicht pro Stunde. Ein Einstunden-Druck und ein Zehnstunden-Druck werden gleich gewaschen — diese Kosten nach Stunden umzulegen ist für beide falsch.
Bei kleinen Teilen fällt diese Zeile regelmäßig größer aus als das Harz. Das ist kein Rundungsdetail — es ist der Unterschied zwischen einem Teil, das sich trägt, und einem, das es leise nicht tut.
Die Maschine verschleißt schneller als ein Filamentdrucker
Das LCD ist ein Verbrauchsteil mit einer Lebensdauer von ein paar tausend Stunden, und die FEP-Folie geht mit. Der Stundenverschleiß einer MSLA-Maschine liegt beim Zwei- bis Dreifachen eines Filamentdruckers, und ein größerer Anteil der Drucke misslingt. Beides steckt bereits in der Aufschlüsselung oben.